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Gesprächskreis vor Ort im Land.Salon Raiffeisen

Am Mittwoch, 7. September 2016 fand im ehemaligen Raiffeisengebäude in der Bahnhofstraße in Reichenbach-Steegen der 5. Gesprächskreis Demografie ▪ Leerstand ▪ Innenentwicklung statt. Der von der Kreisverwaltung Kaiserslautern im Jahr 2013 ins Leben gerufene Gesprächskreis versteht sich als ein informelles Planungsforum, das sich mit aktuellen Herausforderungen der Kreis- und Ortsentwicklung auseinandersetzt.

Er setzt sich aus Akteuren der Kommunalpolitik, der Verwaltung, öffentlichen Einrichtungen und Institutionen sowie Vertretern aus Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zusammen.

Der Gesprächskreis hat sich zum Ziel gesetzt, ein neues Verantwortungsbewusstsein für eine integrierte Entwicklungspolitik der Städte und Gemeinden im Landkreis Kaiserslautern zu schaffen. Geladen waren an diesem Abend insbesondere Bürgermeister und Bürgermeisterinnen des Landkreises sowie Vertreter der lokalen Vereine.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Bürgerschaftliche Engagement als Ressource der Ortsentwicklung. Da gerade die Revitalisierung der Bahnhofstraße und die durch Bürger initiierte Reaktivierung des ehemaligen Landwarenlagerhauses ein Schwerpunktthema der Ortsentwicklung Reichenbach-Steegens darstellt, eignete sich das ehemalige Raiffeisengebäude als Veranstaltungsort ideal. Im Rückblick auf das erste Kulturwochenende in Reichenbach-Steegen zogen Mark Rheinheimer (VfB Reichenbach), Angelika Lißmann (Musikverein Reichenbach-Steegen), Petra Anken-Peters (Kita Lummerland) und Landrat Paul Junker noch einmal eine positive Bilanz und attestierten dem ersten Kulturwochenende eine mehr als gelungene Umsetzung durch die beteiligten Ehrenamtler.

Die Fachbeiträge von Herrn Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt und Dr.-Ing. Thomas Fischer vom Fachgebiet Stadtumbau und Ortserneuerung der Technischen Universität Kaiserslautern widmeten sich den Mitwirkungsmöglichkeiten der Vereine und Bürger am Prozess der Ortsentwicklung. Anhand von Praxisbeispielen konnte gezeigt werden, wie gerade an Identität stiftenden Stätten ähnlich des ehemaligen Raiffeisengebäudes durch Kulturveranstaltungen lebendige Orte geschaffen werden können.

Jörg Heieck, bekannter Fotograf aus Kaiserslautern, der sich in seinen Arbeiten intensiv mit der Wirkung und Wahrnehmung regionaler Landschaften und Heimatbildern beschäftigt, unterstrich die Bedeutung einer verstärkten Hinwendung lokaler Akteure auf die eigene Umgebung. „Die Region, der Landkreis mit seinen Gemeinden hat viel Potential und Alleinstellungsmerkmale, die es nicht nur aus touristischer Sicht zu fördern gilt.“
Den musikalischen Rahmen gestalteten David und Susanne Punstein.

Mit ihren ausgewählten Stücken zwischen den einzelnen Redebeiträgen sorgten die beiden Musiker aus Schneckenhausen für eine gelungene Atmosphäre im Landsalon Raiffeisen. Für das kulinarische Angebot mit Landestypischen Spezialitäten aus Eritrea und Syrien sorgte das Integrationsteam der Gemeinde. Das von den derzeit in Reichenbach-Steegen beheimateten Flüchtlingen zubereitete Essen kam bei allen Gästen sehr gut an.

Das Fazit der Veranstaltung brachte die Rheinpfalz im Rahmen ihrer Berichterstattung in der Überschrift des Artikels treffend zum Ausdruck: Heimat braucht Engagement.

Paul-Junker

Landrat Paul Junker in seinem Beitrag  zum Bürgerschaftlichen Engagement in der Gemeinde Reichenbach-Steegen

Raifeissen

Die Illumination des Raiffeisensilos Schuf einmal mehr eine eindrucksvolle Kulisse.
Text: Matthias Heß
Bilder : Jörg Faustmann

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